Coherence Lab

Beyond Static Coherence — interaktiv · zwei Aussagen A, B · 3-Simplex Δ³
Kohärenz ist kein statischer Punkt. Setze einen epistemischen Zustand P, ziehe eine Unsicherheits-Umgebung 𝒩ε(P) auf — und sieh, wie weit jedes Maß darin variieren kann (Range ΔC). Live per Monte-Carlo über den Simplex.

Epistemischer Zustand P

Unsicherheit

Distanz der Umgebung

Presets

Kohärenz am Punkt P Monte-Carlo

Deviation 𝒟
Range –
Overlap 𝒪
Range –
Mutual ℳ
Range –
𝒟 = P(A∧B)/[P(A)·P(B)] · 𝒪 = P(A∧B)/P(A∨B) · ℳ = ½[P(A|B)+P(B|A)]. „Range" = sup−inf des Maßes über 𝒩ε(P), geschätzt aus Stichproben.

Simplex Δ³ · Feld über 𝒩ε(P)

Tetraeder-Ecken = reine Atome ω. Roter Punkt = P. Wolke = die ε-Umgebung, eingefärbt nach Kohärenzwert (dunkel→niedrig, hell→hoch).

Robustes Profil 𝓡C & Range

𝒟 𝒪 │ Balken = [inf, sup], ◆ = Wert am Punkt
Aus dem statischen Punkt wird ein Intervall. Je breiter der Balken, desto fragiler das Maß bei diesem P und ε.

Fragilitäts-Signatur · ΔC(ε): empirisch vs. Lipschitz-Schranke

𝒪 empirisch – – 4ε/δ (Schranke) 𝒟 empirisch – – 12ε/δ² (Schranke) ┊ aktuelles ε
Dein Hauptresultat, lebendig: Overlap (blau) wächst linear in 1/δ, Deviation (rot) quadratisch in 1/δ² — deshalb spreizt 𝒟 schneller auf. Die Lücke zwischen empirischem Range und Schranke zeigt, wie konservativ der Faktor 2L ist.