Forschung & Schriften
Forschung zur Kohärenz.
Neben dem Unterricht ein eigener Strang: die Forschung an der Schnittstelle von Philosophie und Mathematik — mit einem Schwerpunkt auf dem Begriff der Kohärenz. Wie lässt sich das Zusammenpassen von Annahmen mit den Mitteln der Wahrscheinlichkeitstheorie präzise fassen? Daraus sind eine Monografie bei De Gruyter, mehrere Fachaufsätze und ein laufendes Buchprojekt entstanden — und der geschärfte Blick dafür, wo ein Modell plausibel klingt und dennoch falsch liegt.
Beyond Static Coherence
Mein aktuelles Buchprojekt denkt probabilistische Kohärenz konsequent dynamisch: nicht als feste Kennzahl, sondern als etwas, das sich unter neuer Information, im Modellwechsel und unter Unsicherheit bewährt — oder zerbricht. Maßstruktur, Dynamik, Robustheit.
Neues Manuskript zur Kohärenztheorie
Ein aktuell eingereichter Aufsatz — gemeinsam mit Kolleg:innen der Universität Oldenburg — geht der Frage nach, ob sich probabilistische Kohärenz treffender über Distanz- und Ähnlichkeitsmaße fassen lässt.
Eingereicht, aktuell im Begutachtungsverfahren. Titel und Volltext folgen hier nach Abschluss des Verfahrens.
Kohärenz und Wahrscheinlichkeit
Die systematische Bestandsaufnahme probabilistischer Kohärenzmodelle, gemeinsam mit Jakob Koscholke — Grundlage des englischen Folgebands.
Bei De Gruyter ansehenCoherence Lab
Die Kohärenzmaße aus dem Buch als ausführbare Software: ein Werkzeug, das abstrakte Theorie sichtbar und interaktiv überprüfbar macht.
Im Browser öffnenAusgewählte Veröffentlichungen
Alle Publikationen- Probabilistic measures of coherence: from adequacy constraints towards pluralism
- Coherence, striking agreement, and reliability: On a putative vindication of the Shogenji measure
- Towards a Grammar of Bayesian Coherentism
- Against relative overlap measures of coherence · mit J. Koscholke
- Genuine Coherence as Mutual Confirmation Between Content Elements · mit G. Schurz
- A General Framework for Probabilistic Measures of Coherence · mit J. Koscholke
Fragen oder fachlicher Austausch
Eine Frage, ein Gedanke zu KI im Unterricht oder ein fachlicher Austausch — eine kurze Nachricht genügt. Sensible Daten gehören nicht in die erste Nachricht.